«Konsumenten kaufen nicht Möbel, sondern Wohnträume.»

Impressionen vom Münchner Stoff Frühling

Besucher des Münchner Stoff Frühlings im Showroom von Elitis

Schöne Aussichten bei Elitis – im wahrsten Sinne.

Die Praterinsel verwandelt sich an diesem Wochenende zum Stelldichein der Textilliebhaber. 

Auch das Schweizer Familienunternehmen Fischbacher präsentiert jährlich ihre Textilneuheiten in München.

Ruhe vor dem (An-)sturm im Showroom von Hahne&Schönberg, ...

... wo edle Muster und Stoffe in ansprechendem Ambiente präsentiert wurden. 

Blick hinter die Kulissen – und wenn die Füsse vom Herumlaufen schmerzten, konnte man hier zwischen Stoff und Tüll auch noch eine Pause einlegen.

Der luxuriöse Showroom von JAB Anstoetz Flooring fühlte sich wie ein Besuch im Museum an.

Die edlen Teppiche wurden wie teure Gemälde hängend an der Wand präsetiert.

Wilder Mustermix gesehen beim italienischen Textilunternehmen Dedar.

Helle und fröhliche Farben dominieren auch den Showroom von Nobilis.

Auf gedeckte Farben mit Samt und Federn setzte hingegen das Unternehmen Gebrüder Weishäupl.

Der Münchner Stoff Frühling ist seit Jahren ein Fixpunkt in unserer Agenda. In diesem Jahr mussten wir wegen der Corona-Krise schweren Herzens auf die Frühjahrsmesse in der Münchner Innenstadt verzichten. Jedoch lassen wir es uns nicht nehmen, Ihnen Impressionen des Events zu präsentieren.

Mit dem März könnten die Veranstalter keinen besseren Monat für die Showroom-Messe wählen. Während die Natur allmählich erwacht und die lauen Temperaturen nach draussen locken, gibt es kaum was Schöneres, als sich von farbenfrohen und aufwändig inszenierten Textilien sowie kreativen Tapeten und Teppichen inspirieren zu lassen. Über 90 Marken präsentierten ihre Neuheiten in der 23. Ausgabe des Münchner Stoff Frühlings in ihren Showrooms oder an temporären Locations in den Goldberg Studios und auf der Praterinsel.

 

 

 

Einen Besuch wert war auch wiederum in diesem Jahr die Trendschau umgesetzt durch Textilexperte Pascal Walter.

Der Designer wählt dabei bemerkenswertes Design aus, das aktuelle Trends in der textilen Inneneinrichtung aufzeigt und präsentiert diese in einer aufwändig inszenierten Ausstellung.

«Der Münchener Stoff Frühling 2020 fand in einem für alle Beteiligten sehr herausfordernden Umfeld statt und musste am Freitagabend aufgrund der Entwicklung der aktuellen Situation vorzeitig nach zwei Tagen beendet werden. Nichtdestotrotz konnten wir z.B. auch mit dem neuen Interior Congress am ersten Tag viele Impulse setzen. Dies haben uns auch viele Kongress-Teilnehmer im Nachgang bestätigt», so Klaus Winkler, Veranstalter des Münchner Stoff Frühlings.

Als Auftakt fand am Donnerstag, 12. März der Interior Congress «Future Living – Wie werden wir in Zukunft wohnen?»  mit einem spannenden und abwechslungsreichen Vortrags- und Talk-Programm statt. Das Ziel der Veranstalter war es mit diesem Programm Wissen zu vermitteln und eine Plattform für Networking zu bieten.

Zukunftsforscherin Oona Horx-Strathern vom Zukunftsinstitut Wien zeigte in ihrer Keynote zum Start des Kongresses die Macht der Megatrends und deren Einfluss auf unser Wohnen auf. Dr. Christian Mikunda, Ladendramaturg und Bestsellerautor, ging in seinem Vortrag auf die Verführungen am Point of Sale ein. «Konsumenten kaufen nicht Möbel, sondern Wohnträume. Die Wohnung der Zukunft wird zur Bühne inszenierter Hochgefühle», so Dr. Christian Mikunda. Corinna Kretschmar-Joehnk, Hoteldesignerin und Autorin, gab Impulse für neue textile Konzepte für die internationale Hotellerie und für Interior-Inszenierungen. «Das Wohnen der Zukunft wird geprägt sein von der richtigen Balance zwischen einem Leben, das immer digitaler wird, und der Sehnsucht nach Rückzug und Natur als Gegenpol», so Corinna Kretschmar-Joehnk.

www.stoff-fruehling.de