Game over

Design Biennale Zürich 2019

Die Design Biennale Zürich liegt bereits wieder drei Wochen zurück. Die zweiten Ausgabe stand ganz im Zeichen von «Play», dementsprechend spielerisch wurde Design den Besuchern von den Initianten Gabriela Chicherio, Andreas Saxer und Gastkuratorin Maike Thies, näher gebracht. Die drei Hauptstandorte legten jeweils einen Fokus auf verschiedene Disziplinen. So verwandelte sich die SBB Werkstadt in Zürich-Altstetten zum Creative Lab, wo Design-Akteure auch gesellschaftsrelevante Themen zu Gender oder dem Finanzwesen aufgriff. Im Alten Botanischen Garten konnten die Besucher einen Design Parcours spielerisch erkunden, der an den beliebten Vitaparcours erinnerte und das Museum für Gestaltung wurde kurzerhand zur Swiss Game Design Lounge. Hier konnten die Besucher in die virtuelle Welt abtauschen.

Zeit die Highlights nochmals Revue passieren zu lassen...

Gabriela Chicherio und Andreas Saxer, wie blickt ihr mit ein bisschen Abstand auf die Design Biennale 2019 zurück?
GC & AS: Wir sind natürlich froh dass alles sehr gut geklappt hat und die Gegenüberstellung von Projekten aus verschiedenen Designdisziplinen als Bereicherung wahrgenommen wurde.

Welcher spezielle Moment ist euch besonders in Erinnerung geblieben?
GC & AS: Das Opening war ein super toller Anlass. Es kamen sehr viele Leute an einem wunderschönen Abend, um mit uns die Design Biennale zu feiern. Die Stimmung und Gespräche waren einmalig.

Die Installation «Moniac» von Daniel de Bruin in der SBB Werkstadt simulierte anhand von Spielkugeln das Finanzsystem – hier konnten die Besucher investieren und bei getaner Arbeit (einen Kaugummi) verdienen. 

Dass Touristen und Besucher aus anderen Sprachregionen der Schweiz extra für die Design Biennale Zürich angereist sind, um ein Wochenende in Zürich mit Design verbringen zu können, finden wir sehr toll.

Die Installation «Bounden» von Adriaan De Jongh im Alten Botanischen Garten brachte die Besucher zum Tanzen.

Eine Disziplin des Design Parcours war von Bertille Laguet kreiert worden. «The Blacksmiths Playground» forderte die Besucher heraus das Gleichgewicht zu behalten.

«Blue Box» von Atelier Landolt Pfister verwandelte den Untergrund zu einem spannenden Hindernisparcours.

Ein Gefühl für Balance war auch bei Damian Fopps Posten «Strength Agility Endurance Skill» gefragt.

«Verso» von Deiara Kouto und Valentina Labitzke.

Hier noch in der Nahaufnahme: «Verso» von Deiara Kouto und Valentina Labitzke.

Vogelperspektive: Der Alte Botanische Garten.

Was hat euch überrascht?
GC & AS: Dass Touristen und Besucher aus anderen Sprachregionen der Schweiz extra für die Design Biennale Zürich angereist sind, um ein Wochenende in Zürich mit Design verbringen zu können, das finden wir sehr toll und zeigt, dass wir nicht ein lokaler Anlass sind.

Wie ist euer allgemeines Fazit?
GC & AS: Wir hatten gehofft, dass auch Kinder an den Ausstellungen Freude haben, die Interaktion funktionierte besser als erwartet, richtig viele Kinder hatten richtigen Spass bei uns und lernten nebenbei auch Design aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennen.

Opening Night mit den Initianten der Design Biennale Zürich: Gastkuratorin Maike Thies, Gabriela Chicherio und Andreas Saxer.

Dürfen wir uns auf eine weitere Ausgabe 2021 freuen?
GC & AS: Ja klar! Nun geht es darum die Design Biennale Zürich weiter zu entwickeln und die nächste Ausgabe zu konzipieren, darauf freuen wir uns!

ZHdK Industrial Design führten die Besucher in die «Virtual Absurdity» ein.

Spiel mit der Realität.

Die Swiss Game Design Lounge quartierte sich im Museum für Gestaltung ein.

Impressionen von der Pop Up Conference. 

Mylene Dreyer's Projekt «Incontroller».

Die jüngsten Teilnehmer der Design Biennale Zürich stellen ihr selbstkreiertes Spiel «Candylicious» vor.

Und so funktioniert «Candylicious»...

In der Swiss Game Design Lounge wurde viel ausprobiert, so etwa das Game «Mr Nom Nom» von Christian Etter.

Impressionen von «DEATHign Your Final Life» von Bitten Stetter.

Opening Anlass Happy Play Lucky.

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