Von der Stadt in die Wildnis

Zoo Antwerpen

Das Gebäude steht auf massiven Säulen und bildet dadurch eine Art Höhle für die Primaten.

Den Büffeln und Affen ist es wahrscheinlich ganz egal, wie das Gebäude aussieht, vor und in dem sie leben. Und auch den Vögeln kommt es wohl vor allem darauf an, dass ihnen ihre Voliere möglichst viel Freiraum und genügend Abwechslung bietet. Die Besucherinnen und Besucher des Antwerpener Zoos, der zu den ältesten Tierparks der Welt zählt, wissen das neue Restaurant und die neue Voliere allerdings bestimmt zu schätzen. Die Architekten von Studio Farris sind in Kooperation mit ELD partnership, Fondu Landscape Architects und Officium mit ihrem Neubau sowohl der Lage des Zoos inmitten der Stadt als auch der Beziehung zwischen Tier und Mensch gerecht geworden. «Wir möchten, dass sich die Besucher den Vögeln, Affen und Büffeln in ihrer natürlichen Umgebung nah fühlen», so der Architekt Giuseppe Farris. Und das trifft nicht nur auf die Besucher zu. Denn auch wer ausserhalb des Zoos an dem langgestreckten Gebäude mit seiner abwechslungsreich gestalteten Backsteinfassade vorbeiflaniert, kann durch einige Fenster einen Blick auf die Savanne erhaschen, durch andere am Geschehen im Restaurant oder in der Küche teilnehmen. Zum Zoo hin öffnet sich das Gebäude zu einer Art Markplatz, auf dem man essen, spielen oder einfach nur sein und dabei die Tiere beobachten kann.

Beim Durchlaufen der Tiergehege können die Besucher den Affen, Vögeln & Co. näherkommen.

Gegen Süden befindet sich die Savanne 5 Meter unterhalb des Restaurants, sodass die Besucher auf die Tiere schauen können.

Die grosszügige Verglasung öffnet den Blick auf die Tiere sowie die anderen Gebäude des Zoos.

Kleine, sich überlappende Dächer, die auf Säulen ruhen, bedecken den grossen Platz wie Baumkronen.

Blick in die Voliere und auf das Restaurant.

Das neue Gebäude schirmt den Zoo vom Stadtleben ab, ...

... zugleich können Spaziergänger durch die Fenster von der Strasse aus am Leben im Zoo teilhaben.