Design für die digitale Generation

made.com

Holzbett aus der Kollektion Kano von made.com.

Das Warten hat endlich ein Ende: MADE.COM ist seit Kurzem auch für designaffine Schweizerinnen und Schweizer erhältlich. Begleitet wird der Start mit einer Kollaboration mit dem Hotel Widder Zürich, gemeinsam haben sie das POP-UP Restaurant OISHII realisiert, das noch bis zum 14. Februar geöffnet ist. Wir haben mit Mariaelena Bianchetti, Business Development Manager Switzerland MADE.com, über die Lancierung des Onlineshops sowie das Kaufverhalten der Schweizerinnen und Schweizer gesprochen. 

MADE.COM ist nun auch in der Schweiz erhältlich. Wie ist der Start in der Schweiz gelungen?
Mariaelena Bianchetti: Wir hatten einen grandiosen Start in der Schweiz! Viele der Schweizer kannten uns schon vor dem Launch: Viele haben in Grossbritannien oder einem anderen Land gelebt, in dem MADE schon länger aktiv ist. Sie haben quasi schon ungeduldig auf made.com/ch gewartet! Bei dem Launch eines neuen Marktes ist es uns wichtig, unsere Kunden zu verstehen und die Brand an die lokalen Ansprüche anzupassen. Die Schweiz hat bekanntermassen ein höheres Kaufpotenzial als andere Länder. Die Schweizer sind auf der anderen Seite aber auch eher wählerisch und haben einen längeren Kaufentscheidungsprozess. Was den Schweizern an MADE besonders gefällt, ist die Transparenz unseres Geschäftsmodells und unser Credo uns stetig zu verbessern.

Wie unterscheiden sich Schweizer Kunden von anderen Ländern?
MB:
Die Schweizer sind im gesamteuropäischen Vergleich die Top-Nutzer von mobilen Angeboten. Über 80% unserer Schweizer Besucher browsen via Smartphone durch den MADE Shop. Für die Möbelbranche ist das ein ziemlich ungewöhnlicher Prozentsatz, an dem man erkennt, wie weit die Digitalisierung des Möbelkaufens fortgeschritten ist. Daneben haben Schweizer eine überdurchschnittliche Sensibilität für Umweltbewusstsein. Das ist zum einen der vergleichsweise höheren Kaufkraft geschuldet und zum anderen der Schweizer Kultur. Die Leidenschaft für alles Schweizerische ist sehr viel ausgeprägter als in anderen Ländern. Unsere Schweizer Kunden sind anspruchsvoll in Bezug auf die Produktqualität aber auch den Kundenservice, sind aber genauso bereit Geld für einen Premiumservice auszugeben, wenn das zu einer nachhaltigeren  Kaufentscheidung führt. Wir beobachten ausserdem eine Vorliebe für natürliche Materialien und zarte, neutrale Farben.

Für alle, die MADE.COM noch nicht kennen: was macht MADE.COM aus und für wen ist MADE.COM?
MB:
MADE.COM ist eine Designmarke, mit der jeder seinen Happy Place kreieren kann. Wir sind eine Brand für die digitale Generation, denn man kann MADE Produkte in unseren Showrooms in ganz Europa zwar testen, aber gekauft wird nur online. MADE steht für die Demokratisierung von Design: Bei MADE kann jeder ein Interiordesign- oder Lifestyleprodukt finden, das zu ihm oder ihr passt.

Wie hebt sich MADE.COM von anderen Mitstreitern auf dem Markt ab?
MB:
MADE.COM ist eine digital native Desginbrand aus London. Wir bieten unsere Kollektionen nur über unseren Onlineshop an. Als Erweiterung der Website unterhält MADE ein Netzwerk unkonventioneller Showrooms, in denen Kunden sich informieren und die Marke erleben können. MADE.COM betreibt mittlerweile acht Showrooms – darunter Flagships in London, Paris und in Berlin. Jedes Produkt wird vom internen  Designteam, MADE Studio, oder in exklusiver Kooperation mit unabhängigen Designern wie Supermundane, Rhonda Drakeford und Stoff Studios entworfen. Zudem arbeiten wir eng und direkt mit Herstellern und Manufakturen auf der ganzen Welt zusammen und können somit nicht nur einen transparenten Design- und Produktionsprozess garantieren, sondern eben auch einzigartige Möbel und Haushaltswaren zu fairen Preisen anbieten.

 

Das Geschirrset «Niva».

Welche MADE.COM-Produkte sind zurzeit besonders beliebt?
MB:
Designs aus natürlichen Materialien stehen bei den Schweizern besonders hoch im Kurs: Besonders beliebt war dieses Jahr KANO. Ein schlichtes Holzbett aus robustem Pinienholz, das wir in verschiedenen Grössen und Farben anbieten.  

Finden wir in der Schweiz dieselben Produkte wie in D/GB?
MB:
 Ja! Seit diesem Sommer sind auch alle Interior-Accessoires in der Schweiz erhältlich.

Das Widder Pop Up Oishii ist mit Accessoires und Möbeln von MADE.COM ausgestattet – wie kam es zur Kollaboration?
MB:
 Das Widder Hotel steht für Exzellenz, aber auch für Innovation. Beide Werte sind wesentlicher Bestandteil unserer Marke. Mit dem OISHII bietet uns das Widder die Möglichkeit das erste Mal im Schweizer Markt offline präsent zu sein. Wir konnten unsere Leidenschaft für Details, unsere emotionale Verbindung zum Design und unser “out of the box” Denken perfekt umsetzen. Hot Pot Shabu Shabu, dazu wird Ruinart Champagner serviert, angerichtet in einem wunderschönen von MADE gestalteten Restaurant, das mit der Kunst von Christian Neuenschwander dekoriert wurde: JA zu neuen Sensationen! 

 

Pop-Up Restaurant Oishii im Restaurant Widder in Zürich.

Das Pop-Up Restaurant wurde komplett von made.com ausgestattet.

Bis zum 14. Februar kann man hier noch in den Genuss der japanischen Küche kommen.

Wie sind die ersten Reaktionen?
MB:
 Überaus positiv! Die Eröffnung von OISHII ist für die Zürcher ein innovatives und sehr interessantes Konzept. Viele Termine waren schon vor der Eröffnung ausgebucht.

Wird es bald auch einen eigenen Shop in der Schweiz geben?
MB:
 Wir wollen unsere Schweizer Kunden und ihre Erwartungen erst noch besser verstehen lernen bevor wir einen Showroom eröffnen. Die MADE Showrooms sind ein fester Bestandteil unserer Strategie. Als digitale Brand versteht MADE die menschliche Interaktion mit dem Design als Herzstück des physischen Erlebnisses und nutzt in den Showrooms Technologien um dieses Erlebnis zu unterstützen.

Die neue Kollektion The Host setzt mit Gold und Samt festliche Akzente – können Sie uns mehr zur Kollektion verraten?
MB:
 Die The Host Kollektion ist unsere Winterkollektion 2019 und unsere Vorstellung eines gemütlichen Beisammenseins mit festlichem Skandi-Feel. Perfekt für die Tage rund um Weihnachten, an denen man es sich zu Hause festlich und stimmungsvoll machen möchte. Wir geben in der Kollektion skandinavischen Silhouetten ein glamouröses Update – mit edlen Materialien, besonderen Texturen und kräftigen Farben, etwa mineralische Töne und elegantes Grau. In Verbindung mit edlen Metallen, Stein- und Pflanzenmotiven entsteht vorweihnachtliche Gemütlichkeit. Die perfekte Kollektion für ein warmes und einladendes Zuhause.

Können Sie uns Ihre Lieblingsprodukte der neuen Kollektion verraten?
MB:
 Mir gefallen gerade die Stühle der Kendal Kollektion sehr gut. Die haben wir auch gerade im OISHII Pop-Up. Sie sind eine tolle Interpretation des Industrial Designs.

Pop-Up Restaurant Oishii im Restaurant Widder in Zürich.