Design bewegt

Parcours Design Biennale Zürich

Mit «The Blacksmith's Playground» stellt Bertille Laguet dem Vita Parcours einen aus ihrem eigenen Arbeitsumfeld entgegen. 

Auch am zweiten Tag der Design Biennale Zürich herrscht sonnigstes Wetter. Ideal also, um einen Spaziergang zum Alten Botanischen Garten zu machen. Hier befindet sich der Design Parcours der Biennale ­– eine Art Vita Parcours, den aufstrebende Designtalente konzipiert haben.

Innerhalb von sieben Stationen durchläuft man den Parcours. Ins Schwitzen kommt man jedoch lediglich beim Projekt «Bounden» von Adriaan de Jongh. Bei seinem interaktiven Smartphone Game schwingt man zu zweit zu einer Choreographie des niederländischen Nationalballetts.

Neben dem idyllischen Teich im Alten Botanischen Garten hat Damian Fopp seine Station für den Design Parcours platziert.

Die Installation «Fragments of Sound» stellt Geräusche unserer Umgebung in den Fokus. 

Das Projekt «Praktische Übungen» von Sarah Infanger hingegen, widmet sich mehr der Kondition der eigenen Vorstellungskraft und Kreativität. So lautet eine ihrer Übungen beispielsweise «Gedanken so stark wie möglich nach vorne rollen. 60 Sekunden halten.»

Unterwegs durch den Alten Botanischen Garten.

Sportübung für die eigene Vorstellungskraft. 

Ein weiteres, persönliches Highlight ist «The Blacksmith’s Playground» von Bertille Laguet. Die Designerin und Schmiedin stellt dem bekannten Vita Parcours einen neuen aus ihrem Arbeitsumfeld entgegen. Der unter dem Bambusdach installierte Holzkohlepfad soll dabei über platzierte Module aus ihrer Werkstatt überquert werden. Mehr zur jungen Designerin gibt’s in unserem Porträt

Kreativ ausgepowert und inspiriert geht es wieder zurück in unseren Co-Working-Space in der SBB Werkstadt.