
Der Lebensraum der ehemaligen Tongrube lässt sich, bedingt durch unterschiedliche Temperatur-, Feuchtigkeits- und Bodenverhältnisse, in viele Kleinbiotope gliedern.
Eine ehemalige Tongrube am Siedlungsrand von Schinznach Dorf AG hat sich zu einem Meisterstück im Umgang mit Biodiversität entwickelt. 13,5 Hektar gross ist das Areal, das der Verein Naturwerkstatt Eriwis in ein Naherholungsgebiet verwandelt hat, das Biodiversität und Gesundheit überzeugend kombiniert. In der mosaikartig angelegten Landschaft spazieren Besucher:innen zwischen Teichen, Sukzessionsflächen, Heilpflanzengärten und auf einem Barfusspfad. Im Fokus des Projektes steht die erlebnisorientierte Umweltbindung mit Führungen, Vorträgen oder Workshops für Kinder und Erwachsene: vom Destillieren von Duftessenzen bis hin zum freiwilligen Einsatz bei der jährlichen Gestaltungs- und Landschaftspflege.

Die Hauptziele der Naturwerkstatt-Angebote sind die nachhaltige, erlebnisorientierte Umweltbildung...

... und die ganzheitliche Gesundheitsförderung. Dazu gehört beispielsweise das Begehen des Barfussweges zur Aktivierung der Fussreflexzonen.
In der Tongrube wurde zwischen 1932 und 1998 durch die Zürcher Ziegeleien Opalinuston für die Herstellung von Backsteinen und Dachziegeln abgebaut.
Nach der Einstellung des Abbaus hat die Natur das Gelände zurückerobert.

Die Naturwerkstatt Eriwis befindet sich in der 13.5 ha grossen, ehemaligen Opalinustongrube in Schinznach-Dorf.
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