
Erhaben: Die alpine Bergwelt verlangt beim Bauen ein ausgeprägtes Gespür für Material und Respekt vor Tradition.
Für Architekt Jonathan Tuckey von Tuckey Design Studio stand von Beginn an fest, dass die Essenz der Scheune erhalten bleiben sollte. «Wir wollten das Gebäude nicht domestizieren und ihm seine Wurzeln nehmen. Vielmehr wollten wir seinen Charakter bewahren, an die hohen Räume, grossen Öffnungen und an die offene Raumstruktur erinnern, die eine Scheune ausmachen.» Die Zimmer sollten frei von der klassischen Anordnung nicht etwa entlang eines Flures aneinandergereiht sein, sondern weniger hierarchisch in das Volumen integriert werden. Das Team arbeitete vor Ort mit dem Architekten Michael Laruicci zusammenzuarbeiten. «Es geht darum, die Schnittstelle zwischen dem bestehenden Gebäude und der neuen Nutzung des Gebäudes zu finden und sicherzustellen, dass beide miteinander harmonieren», so Jonathan Tuckey.

Exponiert: Bei der Fassade liessen sich die Architekten vom regionalen Grilla-Verputz inspirieren. Die Steinwand wurde teilweise damit bedeckt, teilweise sichtbar gelassen.

Lokal verankern: Die Metalltreppe wurde von einem Handwerker aus der Nachbarschaft gefertigt.
«Wir waren alle schon einmal auf dem Land und haben Scheunen, Schuppen oder Dachböden besucht, und wir alle wissen, wie diese aussehen. Diese Bilder, diese Erinnerungen wollten wir wachrufen.»

Rückzug: Das Gewölbe wurde beim Wiederaufbau eingefügt und gibt der gemütlichen Ecke den Extra-Kuschelfaktor.
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